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By Reinhold Viehoff (auth.), Reinhold Viehoff (eds.)

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Das begründet die Möglichkeit, sich nach gewonnenem Totaleindruck eingehend nach verschiedenen, doch unter sich zusammenhängenden Richtungen mit dem Gegenstande zu beschäftigen, was einen zweiten Haupttheil der ästhetischen Wirkung der Gegenstände bildet, die ja nicht blos in ihrem einheitlichen Totaleindrucke ruht. Dieser ist so zu sagen nur das Samenkorn, aus dem eine ähnliche Pflanze sich zu entfalten vermag, als die, Aesthetisches Associationsprincip 31 aus der es entstand. Zugleich ist jene Resultante von Erinnerungen der Quell, aus dem die Phantasie schöpft; und da neuerdings so häufig die ganze Schönheit durch Bezugnahme auf die Phantasie erklärt wird, so sollte hierin eine Aufforderung liegen, diesen Quell genauer zu untersuchen, als ich finde, dass es seither geschehen ist.

Ertragreicher wird die Untersuchung der Lektüre eigentlich kulturtragender Schichten sein. B. Aristokratie und Bürgertum, vielfach den Geschmack weit stärker trennt, als es aus unsern Literaturgeschichten irgend zu ersehen ist. Mitte des 18. B. das moralische Rührstück. 4 Aber naturgemäß wird im Vordergrunde das Interesse an der Lektüre desjenigen Volksteils stehen, der überhaupt für die kulturelle Entwicklung der wichtigste ist, nämlich der jeweilig führenden Schicht. Und hierin gipfelt deshalb die ganze Frage: was ist der Geschmack der führenden Bildungsschicht zu einer bestimmten Zeit?

Im Reiche des Sichtbaren kommt überhaupt kein ästhetischer Eindruck von einiger Erheblichkeit nach Höhe und Stärke zugleich ohne Association zu Stande. Das Erheblichste, wozu es dieses Reich abgesehen davon bringt, ist die kaleidoskopische 34 Theodor Fechner Figur und das Feuerwerk. Nur das Hülfsprincip verleiht dem directen Eindruck in Zusammensetzung mit dem associirten mehrfach auch in diesem Gebiete grössere Bedeutung. Kehrt man das schönste Gemälde um, so bleiben die inneren Verhältnisse desselben, von welchen der directe Eindruck abhängt, noch dieselben, aber das Gefallen daran hört auf, weil die Associationen, welche dem Bilde erst die höhere Bedeutung geben, nur an der aufrechten Lage haften; es wäre denn, dass man vermöchte, die aufrechte Lage in der Vorstellung aus der umgekehrten zurückzuconstruiren.

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